-5

nur noch 'Realnamen' als Benutzernamen auf LIQD


Ich schlage vor, dass als Benutzernamen nur die tatsächlichen Namen der Mitglieder zugelassen werden. Es sollte selbstverständlich sein, dass hier mit der gleichen Ernsthaftigkeit wie in einer Debatte diskutiert wird, in der die Mitglieder persönlich anwesend sind.


Diskussionen

  • heathcliff ist dagegen
    +3

    Wie eindeutig ist denn ein Name wie z.b. Hans Müller? Müssen Menschen mit diesem Namen sich dann brav in eine Reihe sortieren lassen wie: "Hans Müller 0001", "Hans Müller 0002" usw.?

    Zweitens: Dies ist aus gutem Grund ein öffentliches Forum. Also kann jeder weltweit auch darauf zugreifen. Also auch Personal-Chefs um bei möglichen Einstellungen den "Kandidaten" zu überprüfen. Ich glaube nicht, dass dies für "Linke" unbedingt ein Vorteil wäre. Sollen sich also diejenigen, die sich irgendwann mal irgendwo bewerben wollen (das Internet vergisst NICHTS!) also dann aus der Debatte raushalten MÜSSEN? Fände ich falsch.

    Vielleicht ein möglicher Kompromiss: Mitglieder (und ausdrücklich NUR PARTEI-MITGLIEDER) können auf das Profil zugreifen, in dem dann der reale Name, von mir aus auch mit der Mitgliedsnummer steht, evtl. mit zusätzlichen persönlichen Daten, die aber jeder nur ausdrücklich selber frei gibt.

  • gerrih ist dagegen
    +3

    Hier dürfen auch Nichtmitglieder schreiben und vor allem lesen, wogegen nichts einzuwenden ist. Stimmberechtigt sind nur Mitglieder und moderiert wird auch. Aber die Anonymität ist ein Schuitz der Mitglieder vor Beoabachtung und Ausspähung.

    • Anonymität in einer Programmdebatte halte ich für eine schlechte Idee.

      Wenn es um Schutz vor Ausspähung geht, sollten die Inhalte der Debatte nur für Teilnehmer sichtbar sein.

  • gerrih ist dagegen
    +2

    Solange auch Nichtmitglieder Zugang haben und das wird zur Bereicherung der Diskussion gewünscht, bedürfen viele Teilnehmer des Schutzes der Anonymität. Die Realnamen sind der Administration ja bekannt. Realnamen zu nennen wird aber niemanden verboten.

  • Barsky ist dagegen
    +2

    ich fände es äußerst erholsam, würden hier alle auf ihre Klarnamen verzichten. Zwar sind wir natürlich alle sehr demokratisch und erwachsene Menschen, aber die Erfahrung lehrt doch, dass in Diskussionen, in denen klar ist, wer wer ist, reflexhaft auf den anderen reagiert wird. Soll heißen: mögen sich doch "fiffy283" und "faffy392" hier wunderbarst einig sein. Wüssten sie, dass sie z.B. Stefan Liebich und Sahra Wagenknecht sind, ginge das kaum.

  • Mark Seibert ist dafür
    +2

    Ich finde den Vorschlag sehr sinnvoll und wir haben auch schon darüber nachgedacht. Immerhin verhindert fehlende Anonymität Vandalismus und in der nicht-elektronischen Programmdebatte diskutiert man ja auch nicht anonym. Andererseits ist es ja so, dass uns wenigstens von den Wählern die Klarnamen bekannt sind...

    • Für die Programmdebatte finde ich das richtig. Anträge an den Parteitag werden ja auch nicht anonym gestellt. Außerdem ist die Debatte auf LIQD, wie ich bemerkt habe, auch ohne Anmeldung verfolgbar.

    • Anonymität fördert bei manchen Nutzern jedenfalls nicht gerade die Ernsthaftigkeit. Die Fehlwahrnehmung, dass anonymes Schreiben im Internet keine Folgen habe und damit recht verantwortungslos gehandhabt werden könne, ist allzu menschlich - und sicherlich auch etwas, das in anderen Foren im Netz 'gelernt' wurde. Anonymität mag die 'freie' Meinungsäußerung fördern, aber leider vor allen Dingen auch die 'freie' im Sinne von 'frei von der Leber weg'. Meinungsäußerungen in der Programmdebatte sollten schon einem gewissen Nachdenken folgen und nicht ganz 'verantwortungsfrei' sein.

      Die Angst vor Personalchefs betreffend: Wer sich beispielsweise 'Christian Jäger' nennt und nicht seine Postadresse in seinem Profil nennt, genießt immer noch eine gewisse Anonymität, da er hunderte von Namensvettern im Bundesgebiet hat. OK, wenn man 'Siegesgunde Trautenzurnheim' heißt, dann...

      Persönlich strebe ich nach keiner Karriere, der meine Zugehörigkeit zur LINKEN schaden könnte, also habe ich kein Problem damit zu sagen, dass ich in Düsseldorf lebe; hallo! ^_^

  • Die berechtigte Angst vor Diskriminierung aufgrund der freien Meinungsäußerung ist ein Zeichen für den desolaten Zustand dieser Gesellschaft.

    Die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer Meinung oder Religion ist Verfassungswidrig und strafbar.

  • de Saarfranzos ist dagegen
    +1

    Anonymität verhindert Datenmissbrauch und ermutigt auch einmal unpopuläre Meinungen zu äußern oder Tabus zu brechen! Wer will kann ohnehin seinen Realnahmen schon benutzen. Ansonsten ist auch "Verbalvandalismus" eine Meinungsäußerung - eine, die auf persönliche und/oder gesellschaftliche Probleme aufmerksam macht.

  • looongcat ist dagegen
    +1

    Auch scheinbar reale Namen könnten verwendet werden. Anonymität im Netz ist ein hohes Gut, und da dieses Portal ohnehin moderiert wird und die Abstimmungsrechte an die überprüfbare Parteimitgliedschaft gebunden sind, sind die mMn wirksamsten Maßnahmen gegen Vandalismus schon getroffen. Erzwungene Namensnennung wird die Debatte verflachen und auf Personen beschränken die mit ihrer Parteiarbeit ohnehin die Öffentlichkeit suchen. Das läuft dem Grundgedanken dieses Portals zuwider. Wirkliche Anonymität bei etwa strafrechtlich relevanten Kommentaren ist ohnehin nur mit aufwändigen Vorkehrungen zu erreichen, und ich glaube nicht das eine relevante Anzahl von Trollen sich hinter diverse Proxies setzen wird nur um hier die Debatten zu zerstören.

  • Und wie willst Du das realisieren, wenn sich jeder anmelden kann, wie er will?

    • Na, da hast du dir ja eine spaßige Bemerkung ausgedacht :-)

      Ich denke mal, die Anmeldung anzupassen, ist das kleinste Problem. Die Frage hier lautet doch, ob wir das auch wollen....

  • IGR ist dagegen
    +1

    "mit der gleichen Ernsthaftigkeit wie in einer Debatte diskutiert wird, in der die Mitglieder persönlich anwesend sind."

    Das ist eben der Unterschied zum Netz. Anonymität ist eine Errungenschaft des Internets. Kommentare, die nicht sachbezogen sind, können ja mit ein bis zwei Abmahnungen überzogen werden.

  • Meines Erachtens dreht sich diese Debatte im Kreis, weil Befürworter wie Gegner der Anonymität triftige Gründe ins Feld führen. Vorschlag: Bei der Registrierung wird, wie auch in diversen Foren, die Richtigkeit der Angaben zur Identität durch die LIQUID-Leitung geprüft und ist dann ausschließlich selbiger bekannt. Der Mitschreiber kann dann getrost einen Nick verwenden. Er / Sie weiß jedoch, dass diverse Verstöße zum Ausschluss führen können.

    Dies wäre in jeder Hinsicht eine notwendige Maßnahme.

  • gerrih ist dafür
    +1

    Die realen Namen haben mit dem Inhalt und der Sache auch nichts zu tun. Die realen Namen der stimmberechtigten Mitglieder und die sind als wahlberechtigt und damit als Mitglieder erkennbar bezeichnet, sind der Moderation bekannt und das genügt. Es geht nur um die Sache und den Inhalt.

  • das hilft nicht vor der stillschweigenden unerkannten Diskriminierung oder sogar Bedrohung. Anonymität ist der beste Schutz. Es genügt wenn der Forumsträger die wahre Identität zum Schutze des Forums kennt. Eventuell kann man ja noch eine Privatpostingmöglichkeit einrichten, mit der Interessenten unter wahrem Namen kommunizieren. Mir genügt es zu wissen, der Diskussionspartner ist Parteimitglied oder nur User.

  • FabioDeMasi ist dafür
    0

    Ja, finde ich richtig. Wir vermummen uns ja auch nicht auf Parteitagen

  • derang ist dagegen
    0

    Mit der gleichen logischen Argumentation koennte man auch gleich das Wahlrecht modifizieren wollen. Der primaere Sinn waere verfehlt.

  • gerrih ist dagegen
    0

    Abe es ist ein offenes, ein öffentliches Forum und das ist gut so

  • links68 ist dagegen
    -1

    Die gewahrte Anonymität macht es mir leichter, als einfacher Mensch hier teilzunehmen, der um mehr Verständlichkeit des Programmes ringt, denn Anonymität bringt eine gewisse Gleichberechtigung für mich mit.

  • Usus ist dagegen
    -1

    So Sinnlos. Verhindert nur das Querdenken und Fördert Eitelkeiten.

    Nur Mut zum Vandalismus und zum Danebenbenehmen. Das Fördert neue Gedankengänge!

Versionen


  1. Sie können einen Vorschlag unterstützen oder ablehnen.

  2. Und ihn in Ihre Beobachtungsliste aufnehmen.

  3. Informationen über den Vorschlag einsehen...

  4. ...Schlagworte für diesen Vorschlag hinzufügen...

  5. ...oder den Vorschlag mit anderen per Facebook, Google+ oder Twitter teilen.

  6. Kommentare können Sie nicht nur bewerten...

  7. ...sondern auch dazu verfasste Antworten einsehen...

  8. ...selbst eine Antwort zu einem Argument schreiben...

  9. ... und neue Argumente einbringen.

  10. Oder aktiv den Vorschlag mitgestalten und Alternativen einbringen.