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Schutz vor Leistungsverweigerung von Versicherungsunternehmen


Leider kommt es immer wieder vor, dass Versicherungen ihren Kunden Leistungen verweigern weil sie angebliche Zweifel an der Berechtigung der Versicherungsleistung haben.

Diese Versicherungsgesellschaften beginnen dann häufig langwierige Prozesse, welche dazu führen, das über Jahre hinweg dem betroffenen die Zahlung verweigert wird.

Nicht selten wird hier bewußt auf Zeit gespielt, in der Hoffnung der Versicherungsnehmer könnte ja in der Zwischenzeit z.B. versterben.

Selbst wenn es dann nach Jahren zum Ausgleich gekommen ist, sind oftmals schwerwiegende Veränderungen beim betroffenen eingetreten, welche natürlich nicht entschädigt werden.

Aus diesem Grund Schlage ich ein Gesetz vor, welches auch im Zweifel erst einmal die Versicherungsgesellschaft dazu zwingt den Schaden zu regulieren. Möchte das Versicherungsunternehmen dann vor Gericht ziehen (was mehrere Jahre dauern kann) so ist der Versicherungsnehmer ersteinmal geschützt.

Der Schutz des schwächeren hat Vorrang.


Diskussionen

  • Smile ... ich klage gerade für meine 90 Jahre alte Mutter wegen der Pflegestufe .. trotz 100 % Schwerbehinderung, Merkzeichen H, B und G kriegt sie nur die Pflegestufe II .. obwohl sie eigentlich die Grundbegriffe der Stufe III hat, nämlich einen Pflegebedarf rund um die Uhr, weil sie gar nichts mehr alleine kann, aber dann kommen besagte Zeitfenster zum Einsatz, die sicher jeder kennt, der mal mit der Pflege zu tun hatte, egal ob nun häusliche Pflege oder im Altenheim, nur dass die vielleicht die besseren Anwälte und insofern doch bessere Chancen haben.

    Ich glaube auch, man hofft, sie stirbt, bevor das Sozialgericht das bearbeitet, denn sowas dauert in diesem Land ja Jahre.

    Nachzahlen müssen sie dann gar nicht, denn das Pflegegeld kriegt ja nicht der, der pflegt, jedenfalls nicht von der Krankenkasse, sondern der Pflegefall.

    Ich kenne inzwischen über das Internet viele ältere Frauen, die ihre Angehörigen tot gepflegt haben, bevor solche Klagen durch waren.

    Klar .. Versicherungen werden das bewußt einkalkulieren, da hast Du vollkommen recht.

    Das ist bei Klagen gegen die ARGE übrigens sicher ähnlich, die dauern auch Jahre, bis es auf den Tisch kommt und dann hast Du 10 Minunten zum argumentieren und erinnere Dich mal nach so einer langen Zeit noch genau an alles. Sowas ist alles einkalkuliert, das ist klar. Und bei den Versicherungen auch.

  • Hannes ist dafür
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