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Einführung der "Boulevardmediensteuer"


Seit dem Jahre 1982 haben verstärkt kapitalistische, neofaschistische und menschenverachtende Kräfte mit Hilfe der sog. „Boulevardmedien“ in den verschiedensten Formen versucht in der Bundesrepublik Deutschland eine finanzkapitalgesteuerte Diktatur zu errichten. Mit den primitivsten rethorischen Werk-zeugen und günstigen Zugangsmöglichkeiten zu diesen Medien wurde und wird fortwährend der Versuch unternommen ehrenwerte Maxime des demokratischen Sozialismus auf schändliche Weise zu unterwandern. Einzig und allein, um finanzielle Mittel und materielle Gegen-werte bei einer immer kleiner wertenden Gruppe der Besitzenden immer gehäufter zu konzentrieren. Diese „Boulevardmedien“ versuchen laufend mit dem Mittel der sog. „Einfachen Sprache“ die Bevölkerung zu unterwandern und ihnen negative unmenschliche Werte, wie z. B. Krieg, Hass, Gewalt, Distanzwahrung…“schmackhaft“ zu machen“.

Wir die Partei „DIE LINKE“ wenden uns gegen jegliche Formen eines solchen Journalismus. Dabei sind wir uns besonders, der steigenden Gefahr für Frieden, Demokratie und die Menschen-rechte in der Bundesrepublik Deutschland und in einem vereinten Europa des 21. Jahrhunderts bewusst. Und empfehlen eben diesen Medienunternehmen, die Einrichtung von sog. „Ethikräten“. In die-sen streben wir an, dass vermehrt Menschen mit friedliebenden und menschenfreundlichen Gesinnungen anzusiedeln.


Diskussionen

  • Itancana ist dafür
    +1

    Ja eigentlich ist Pressefreiheit ja wichtig .. uneigentlich oder wie soll ich das sagen, haben wir die aber aus eben diesem kühlen Grunde doch kaum noch.

    Klar haben wir das Internet.

    Ich benutze auch z. B. mein Reiterforum .. das von mir persönlich "manipuliert wird" ... lach ... um oft Themen aus den Newslettern der Linken in meiner Ecke sonstige Themen, die eben nicht über Pferde sind, zu verbreiten in der Hoffnung, dass Kleinvieh auch Mist macht und sich auch was davon über meine Leser verbreitet.

    In jeder e-mail von mir ist ein Link dran, dass ich in diese Partei eingetreten bin, wo man auf die Homepage der Linken kommt und wer mag, kann dann da ja mal lesen.

    Ich vermute, das werdet Ihr auch so machen.

    Aber eine Zeitung, die man so normal am Kiosk kaufen kann, könnte keiner von uns finanzieren, dazu fehlt uns schlicht das nötige Kleingeld.

    Zumindest bei uns in der Ecke hat ja selbst die Partei nicht viel Geld .. wovon auch, ich zahle z. B. als ARGE-Empfängerin 1,50 Euro im Monat und mehr geht auch nicht und das wird bei vielen von uns nicht anders sein.

    Als ich unlängst die Idee hatte, man könnte über Parteibüros ARGE-Empfänger und anderen Armen kostenlose Rechtsberatung für Klagekram vorm Sozialgericht und dergleichen anbieten, weil sich unsereins doch keinen anständigen Anwalt leisten kann, hab ich erfahren .. das ist hier auf meiner Ecke rein finanziell gar nicht drin, weil es ja nichtmal für die Miete für so ein Büro reicht.

    Also wovon viel drucken.

    Ich trag trotz wenig Zeit hier immer die Klar aus, mal hier mal da in der Hoffnung, die Leute lesen das ab und zu.

    Bissel hilft sicher auch sowas, wenn sich das viele von uns angewöhnen würden. Paar hundert Stück schaffe ich sogar trotz meiner Mama, die ich nicht lange alleine lassen kann .. mache es dann immer in paar Tagen hintereinander und eben nicht überall, sondern picke mir immer wieder neue Ecken dieser Gegend raus, wo ich halt noch nicht war.

    Die Idee mit der linken Internet-Zeitung ist gut ... denn einen Computer haben heute schon sehr viele Menschen, auch die ganz Armen .. braucht man ja schon, um sich zu bewerben und die meisten Leute nutzen das Ding dann auch.

  • Itancana ist dafür
    +1

    Da ich mich bezüglich der Entlassung der Drucker der Kieler Nachrichten, nachdem sie über die Tabel-Gruppe einen Betriebsrat hatten gründen können und mir nichts, Dir nichts dann die KN ein anderes Leiharbeitsunternehmen beauftragte mit der Auflage, keinesfalls die alten Mitarbeiter wieder einzustellen, sondern andere ... mal intensiver mit dieser Zeitung befaßt habe, fiel mir auf, dass die Mehrheit aller kleinen Zeitungen hier in meiner Gegend (Schleswig-Holstein) unter Axel-Springer-Aktienmehrheit stehen ... das gilt für sämtliche Tageszeitungen. Erst unlängst fiel mir auf, dass sogar so kleine Werbeblätter, die überwiegend von Anzeigen leben, aber ja manchmal noch ein paar Zeilen Text auf der Frontseite haben, alle von den großen, also Axel Springer, gefressen werden, erst kürzlich unser Werbeblatt "Preetzer Schaufenster", das nun mit zum Kieler Express gehört, dem Werbeblatt der KN .. und diese Express-Blätter .. heißen alle nach den dazu gehörenden Tageszeitungen, gehören auch alle zu Axel Springer.

    Ich glaube, dass man hier in Schleswig-Holstein Zeitung nicht mehr zu lesen braucht, ist alles manipuliert.

    Ich vermute, das wird in ganz Deutschland so sein, auch wenn ich das nicht weiß.

    Mein Freund hat als Randstad-Leiharbeiter mal mitbekommen, wie auch über viele andere Dinge im Bereich Druck genau diese Firma über Leiharbeitsunternehmen alles auffrißt, was gedruckt wird und dort jahrelang nur Leiharbeiter beschäftigt und die normalen Arbeiter nach und nach entläßt.

    Das geht schon jahrelang so.

    Natürlich werden sie dann in den von ihnen aufgekauften Tageszeitungen auch dergestalt schreiben und so das Volk manipulieren.

    Das was Du hier ansprichst, ist ein extrem wichtiges Thema.

    Wir bräuchten endlich wieder sowas wie freie Prese, so auch wirklich geschrieben wird, was stimmt und nicht manipuliert worden ist, weil es so den Geldinteressen irgendwelcher Kapitalisten dient.

  • Grundsätzlich richtig. Die Presse in Deutschland ist auch frei von der Staatsgewalt, befindet sich aber zum größten Teil in der Hand weniger reicher Familien, die damit ein Meinungsmonopol besitzen, das diese übel nutzen. Man kann es nur brechen, wenn man die Eigentumskonzentration und damit den Einfluss über die Chefredakteure beendet. Aber wie, legal im Sinne des GG ?

    • Die Meinungsmonopole sind über Jahrzehnte gewachsen. Dieser Entwicklung entgegen zu wirken, ist nur durch ein gutes Angebot von öffentlicher linker Meinung möglich. Hierfür bietet sich das Internet an, da es sehr kostengünstig in alle Haushalte verteilt werden kann. Es müsste eine Internetzeitung geben, welche eine Gegenmeinung publiziert.

      Das Problem hierbei ist die Finanzierung der Journalisten, welche mit hohem Aufwand recherchieren.

  • Die Pressefreiheit ist wichtig und darf nicht vom Staat beeinflußt werden.

    • Es geht hier aber um den herabwüridigenden Journalismus a la BILD. Der sich oft so arg im Tone verkreift, dass etwas getan werden muss. Dieser Boulevardjournalismus mit seiner äußerst primitiven und oft auch verletztenden Rhetorik ist im Widerspruch zum Grundgesetz.

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