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Förderung des ÖPNV stärken


Die Partei „DIE LINKE“ bekennt sich zu einer zukünftig verstärkten Förderung des Öffentlichen Personennahverkehrs. (ÖPNV) Besonders hinsichtlich der Umweltfreundlichkeit, der Benutzerfreundlichkeit und des Ausbaus von Serviceleistungen aller Art in diesem Bereich. Vor allem Ding vor dem Hinter-grund, dass zukünftig die fossilen Brennstoffe immer knapper werden. Spielt für uns dieser Aspekt eine größere Rolle. Da der Verbrauch fossiler Brenn-stoffe im ÖPNV gerechnet auf die zu befördernden Personen eindeutig geringer ist als beim Individualverkehr. Zudem hat der ÖPNV den Vorteil, dass er die soziale Zusammenkunft aller Menschen stärker fördert. Und dem Umweltschutz mehr Rechnung trägt.


Diskussionen

  • Itancana ist dafür
    +1

    Wie wahr. Wir wohnen in einer ländlichen Gegend .. Kleinstadt in Schleswig-Holstein. Mein Freund und ich haben 2 Pferde in einem Ort nur 21 km von uns entfernt bei einem Bauern stehen. Wenn das Auto mal nicht läuft, ist man ungelogen den ganzen Tag unterwegs, um die Tiere mal zu füttern und zu besuchen (füttere nur Müsli und Obst und Gemüse zu, Heu macht der Bauer) und wir haben zu zweit 17,50 Euro für nur einen einzigen Besuch bei den Tieren verfahren .. einfach weil man ohne Taxi nicht quer rüber fahren kann, sondern von uns aus zuerst nach Kiel und dann von dort da rüber und wenn man dann an der Hauptstraße angekommen ist, läuft man auch noch eine halbe Stunde zu Fuß, bis man den Ort erreicht. Das ist bei uns vom Bahnhof aus übrigens bis in die Sozialecke, wo wir hausen müssen, nicht anders, auch da läuft man alleine schon nur in unserem Ort eine halbe Stunde zu Fuß.

    Dann waren wir neulich, weil wir ein neues "Bastlerfahrzeug" ... fahrbaren Untersatz ohne Garantie, aber noch TÜV drauf, so lange wie er halt hält ... in einem Nachbarort, wo ich bevor meine Mutter nun noch schlimmer in der Pflege drauf kam, ich also zumindest noch stundenweise jobben konnte ... in einem Ort ca. 10 km von hier weg, wo ich damals einen Job in einer Baumschule hatte. Schon damals war ich um 4 Stunden ganze 28 Euro zu verdienen, mit dem Bus an die 8 Stunden unterwegs und hatte endlos lange Wartezeiten, wo man dann nur sinnlos rumgegammelt ist und von meinen 28 Euro waren ohne Kaffeepause bei Mc Doof oder so, wenn es einem zu langweilig wurde oder kalt war schon nur für den Bus 9,20 Euro weg ... lohnte also schon aus diesem Grund nicht, da überhaupt zu arbeiten, weil einem den Rest dann ja die ARGE weg nahm.

    Aber inzwischen kommt man da über Tag mit dem Bus gar nicht mehr weg, habe ich dann gesehen, weil der Autohändler in der Nähe ist, wo wir das Auto kauften.

    Da fährt morgens einer in die Richtung der Stadt, wo ich wohne, und zwar nur bis 9.11 Uhr, dann bis abends gar nicht mehr und man kommt nur noch vom Bahnhof aus zurück, wo man aber mindestens eine Stunde Fußweg hat.

    Und in der Ecke liegt ein kleines Industriegebiet .. trotzdem haben sie auch noch die Busverbindung lahm gelegt, die es vor einem Jahr da noch gab.

    Ganz generell ist meine Erfahrung bisher in meiner Region immer die gewesen, dass ich ohne eigenes Auto schlicht nicht klar kam, um zu arbeiten, egal wo und was es war, es sei denn mein erster Job als Teenager, wo es in Preetz noch so viele Firmen gab, dass ich direkt hier einen Job hatte, wo ich zu Fuß hingehen konnte. Bin Industriekauffrau und es gibt in unserer Stadt inzwischen nicht mehr eine Firma dieser Art und selbst in Kiel nicht viele.

    Aber die ARGE erwartet, dass man sich sonstwo bewirbt.

    Selbst von mir trotz Pflegefall mit Pflegestufe II.

    Ja, es wird wirklich mehr als Zeit, dass man mal wirklich und auch rund um die Uhr, weil man ja heutzutage so auch oft arbeiten muss, von X nach O kommt, auch ohne Auto und bezahlbar und schnell.

    LG Renate

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