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Senkung der Zinsen für Giro-Konten


Noch nie waren die Zinsen, zu denen sich Banken Geld leihen konnten, so niedrig wie heute. Trotzdem wurden diese niedrigen Zinsen kaum oder gar nicht an die Bevölkerung weiter gegeben.

Zinsen sind ein Maß für das Verlustrisiko des verliehenen Geldes. Werden niedrigere Zinsen nicht an die Giro-Konten-Besitzer weiter gegeben, so erhöht sich deren privates Risiko die Kredite zu begleichen.

Hierdurch erhöht sich der relative Zins, beziehungsweise die Risikobewertung verschiebt sich zu ungunsten der Kreditnehmer obwohl eigentlich eine Bewegung in entgegengesetzter Richtung richtig wäre.

Die nicht Weitergabe niedriger Zinsen ist somit eine weitere Methode die Bevölkerung von den Vorteilen marktwirtschaftlicher Effekte auszuschließen; ebenso wie die Bevölkerung auch vom Wachstum im allgemeinen ausgeschlossen wird.

Besonders ärgerlich ist diese Vorgehensweise bei den Banken, welche teilweise oder vollständig durch Steuermittel gerettet wurden.

Mein Vorschlag lautet daher wie folgt: Es wird ein Gesetz benötigt, welche Banken dazu zwingt, einen maximalen Zinsabstand (Überziehungszinsen zu Refinanzierungszinsen) nicht zu überschreiten.


Diskussionen

  • Ja .... seit ich bei Euch bin, habe ich hier in meiner Ecke mitbekommen, wie die HSH Nordbank so gerettet wurde, es zunächst hieß, dafür sollten die Aufsichtsräte ein Verdienstlimit von 100.000 Euro pro Jahr auferlegt bekommen usw. .. so in etwa ... was dann aber später, als nach der Wahl hier schwarz-gelb dran war, wieder gekippt wurde und ich mir dachte .. aha ???? Das kann doch irgendwie nicht richtig sein, wenn S-H sowieso so arm ist und überall bei dem Ärmsten am knausern, warum nicht mal da, wo man auch noch ja hat helfen müssen ????

    Also stimme mit ja für Deinen Vorschlag, auch wenn ich erst dabei bin zu kapieren, was alles so im Finanzsektor dieses Staates abläuft, das aber hab ich so denke ich bereits halbwegs begriffen und trau mir zu, dazu hier ja zu sagen.

    • Die nicht Weitergabe von Zinssenkungen an die Verbraucher entspricht einer versteckten Zinserhöhung für die Verbraucher. Somit Zahlen sie doppelt, nämlich einmal durch die Verwendung ihrer Steuergelder als auch durch die versteckte Zinserhöhung.

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