+2

Norm IV (2.9) in eine demokratische Form bringen


Alles davon streichen außer dem hier:

"Wir setzen uns für die Stärkung antirassistischer und antifaschistischer Bildungsarbeit ein."


Diskussionen

  • gerade die Auffassung der rechtsradikalen (Neonazis) ist demokratiefeindlich und bewusst gegen uns gerichtet. Die konservativen und neoliberalen Parteien partizipieren mit dieser Auseinandersetzung auf der "rechten" Seite und radikalisieren uns teilweise als das andere Extrem einerseits und konstruieren und unterstellen gleichzeitig andererseits Gemeinsamkeiten des Nationalsozialismus mit unserer sozialen Zielsetzung. Wir können nicht anders als gegen Rechtsradikalismus und "rechte" Parteien diese deutliche Stellung zu beziehen

    • Hei gerrih,

      Stellung nehmen klar, sehe ich auch so, aber Blockaden, Straßenkämpfe und dergleichen ist einfach falsch.

      Wir sollten sowas wie beispielsweise die Demo in Lübeck allenfalls mit einer eigenen Demo beantworten, wenn überhaupt.

      Wenn da wie unlängst 2.000 Polizisten anrücken, um die Randale auf der Straße zu verhindern, kriegen die Nazis Presse ohne Ende.

      Die Presse ist generell nicht gut, weder für die Nazis, aber auch nicht für uns, die da geschrieben wird.

      Es macht auch uns zu einer radikalen Randpartei.

      Denkt doch mal darüber nach, dass die Rechten, egal welcher Partei, kaum Wähler haben .. also hier jedenfalls nicht und so viele, dass es eine Gefahr wäre, glaube ich auch im Osten nicht.

      Wenn man sowas wie Lübeck schlicht ignorieren würde, vielleicht täte es für diese Leute kaum noch lohnen, überhaupt eine Demo zu machen, weil keiner hin ginge.

      So aber führen wir da Krieg und heizen das Ganze auch noch an.

      Das ist unseriös im höchsten Maße.

      Ich finde, dass wir z. B. sogar in einem total konservatiben Agrar-Land wie Schleswig-Holstein Sitze im Landtag bekommen haben, zeigt, dass die Leute anfangen, die Linke als wählbare Partei zu sehen ... die Rechten sehen nur Randgruppen als eine wahlbare Partei an ... insofern finde ich diese geradezu hystherischen Reaktionen auf rechte Aktivitäten von uns verschwendete Zeit und Mittel, die wir viel besser nutzen könnten, um über unsere Ziele zu informieren, und zwar nicht auf rechten Demos, sondern unseren eigenen oder über andere Wege.

      Ich persönlich laufe lieber einige Stunden in meinem Viertel rum und trage die Klar aus als dass ich zu einer Demo gehen würde, die sich gegen eine Gruppe von Nazis richtet, die zumindest in dem Land, wo ich wohne, ohnehin kaum einer wählt.

      Wir tun uns damit keinen Gefallen.

      Deshalb müssen wir nicht sagen, dass wir rechts gut finden ... aber bitte, seht es einfach mal gelassen,dass es auch Rechte in diesem Land gibt .. es würde uns gut tun, wenn wir das täten.

  • Itancana ist dafür
    +1

    Das möchte ich in einem eigenen Kommentar noch einmal begründen:

    Den Punkt finde ich generell nicht gut.

    Ich kenne sehr viele Menschen, die in dieser Gesellschaft arm und benachteiligt sind, die nicht zu Unrecht sagen, sie sind hier geboren worden und niemand hilft ihnen, sie erhalten oft viel weniger Hilfe seitens dieses Staates als Asylsuchende. Versteht mich nicht falsch. Ich bin ganz sicher keine Rechte, denke aber, man darf niemals so weit gehen, die Menschen strafrechtlich zu verfolgen, die eine eher rechte politische Einstellung haben. Wir sollten sie vielmehr davon überzeugen, dass ihre Not nicht daher kommt, dass wir in diesem Land zu viele Asylanten aufgenommen haben .. das ist Überzeugungsarbeit und dafür braucht man Geduld und Toleranz. Deshalb denke ich, das hier sollte man ganz anders formulieren.

    Ich bin auch generell gegen Blockaden und Straßenkämpfe mit den Nazis .. wir machen damit einen generellen Fehler und rauben uns damit selbst unseren Anspruch, eine demokratische und pluralistische Partei zu sein.

    Zum Pluralismus gehört, auch anderes Denkenden zu gestatten, eine Meinung zu haben, auch wenn sie nicht unsere eigene ist.

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