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StandBy-Paradoxon


Obwohl dieses Forum nicht mehr zur Programmdebatte zur Verfügung steht, möchte ich trotzdem weiterhin die Gelegenheit nutzen, hier Gedanken zu äußern.

Es gibt ein Thema, welches häufig im Kontext Energieeffizienz zitiert wird: Die StandBy-Technologie bei elektrischen Geräten.

Elektrische Geräte bestehen aus Komponenten, welche ebenfalls aus Bauteilen bestehen, welche folgende Eigenschaft haben:

Jedes Bauteil wird im Einschaltvorgang stärker belastet, als es der Fall wäre, würde es "vorgewärmt" betrieben werden. D.h. je öfter ich etwas Ein- und Ausschalte, desto schneller geht es kaputt.

"Glühbirnen" gehen meistens kaputt, wenn sie eingeschaltet werden und nicht wenn sie bereits leuchten; das selbe gilt auch für Halbleiter, aus denen die meisten elektrischen Geräte bestehen. Ein Auto-Motor wird am stärksten beansprucht, wenn er gestartet wird, und nicht wenn er warm ist.

Gehen diese Bauteile kaputt, wird Energie benötigt diese herzustellen. Die Frage die sich stellt lautet: Wo liegt das Gleichgewicht?

StandBy-Technologie ist nicht grundsätzlich schlecht, sondern möglicherweise Energie sparend. Das genau zu bestimmen ist allerdings auch sehr aufwendig.


Diskussionen

  • Itancana ist dafür
    +1

    Stimmt ... die Sicherung hier im Haus fliegt auch immer dann raus, wenn ich irgendwo was einschalte ...

    PS: Ich glaube, ich lasse heute auch einfach, obwohl dieses Forum hier nicht mehr gebraucht wird, um das Grundsatzprogramm zu verbessern .. nochmal einen Gedanken hier .. anderes Thema .. folgt gleich.

  • dbraun ist dafür
    +1

    Interessante Fragestellung. Vielleicht sollte man tatsächlich mal recherchieren ob es dazu nicht bereits schon Untersuchungen gibt. Neue Untersuchungen sind nicht nur aufwendig sondern daher auch kostspielig.

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